¡Hola muchachos!
Endlich wieder in Buenos Aires! Ja, Chile war nicht wirklich so aufregend fuer mich, dass ich nun fuer zwei Wochen wieder hier bin.
Leider hat der oeffentliche Dienst in Chile weiter gesteikt und kein Museum war geoeffnet, einige Parks nicht und in Valparaiso wurden auch die Aufzuege, die einen vom Hafen in die hoehergelegenen Stadtteile befoerdern, bestreikt. Also war unser Besuch dort doch stark eingeschraenkt. Das Hafenviertel und die "Innenstadt" von Valparaiso sind extrem haesslich, eine Keuzung aus Industriehafen und heruntergekommenem tschechischen Kurbad. Also sind wir am fruehen Nachmittag wieder abgeduest und die 2 Stunden zurueck nach Santiago gefahren.
Mittwoch ist Joerg dann wieder nach Deutschland geflogen, und ich wieder hier her :-)
Ich hab wieder mit Sprachschule angefangen und auch beim Tango gab es ein grosses "Hallo!" (oder eher "¡Hola!").
Obwohl es hier im Moment fast unertraeglich ist. Die Temperaturen sind viel zu hoch, so hoch wie normalerweise im Januar. Gestern Nachmittag waren es 34/35 Grad... Und das mitten in einer Grossstadt, die leider nicht am Meer liegt. Deshlab kuehlt es sich auch ueber Nacht nicht wirklich ab. Ich hoffe auf ein Gewitter.
Gestern Abend war ich im Kino und habe mir den neuen Film von Benicio del Toro angeschaut ("Che. El Argentino."). Er ist, wie der Titel schon fast vermuten laesst, ueber Che Guevara, wie er zusammen mit den Castro-Bruedern die kubanische Revolution durchfuehrt. Sehr interessant, super Kamerafuehrung und sowohl zwei Stunden Spanisch- als auch Geschichtsunterricht. Es ist wohl der erste Teil von mehreren Filmen, in denen das Leben von Che verfilmt wird. Ich bin jetzt schon gespannt auf den naechsten. Jetzt werde ich versuchen, das inoffizielle Che-Museum hier in Buenos Aires zu finden. Der Eigentuemer soll wohl etwas skurril sein... Also schauen wir mal...
Dienstag, 25. November 2008
Montag, 17. November 2008
Das Weinland und Chile. Oder: Wieviel Zeit kann ich in einem Auto/Bus verbringen?
Hola chicos!
Die Schlaflosigkeit von Cordoba hat sich wieder gelegt und wir sind weiter durch die Lande gereist. Von Cordoba aus sind wir am naechsten Tag nach Alta Gracia, einem Oertchen in den umliegnden Bergen. Dort hat Ernesto "Che" Guevara einen Grossteil seiner Kindheit verbracht, also haben wir uns das dort befindliche Museum angeschaut. War sehr interessant und wir haben Aspekte erfahren, die wir ueber ihn noch nicht wussten (z.B. dass er zweimal verheiratet war und insgesamt 5 Kinder hat: dass er auch im Kongo gekaempft hat usw.). Ausserdem gibt es in dem Ort noch eine alte Jesuitenmission, die zum Weltkulturerbe gehoert.
Dann ging es am Abend mit dem Bus ueber Nacht von Cordoba nach San Juan, weiter nach Westen. Dort angekommen waren wir hundemuede. Zum Glueck konnten wir schon in ein Hotel einchecken und haben uns erstmal ausgeschlafen. Verpasst haben wir sowieso nichts, da die Stadt von Mittag bis ungefaehr um 5 eine Siesta pflegt... Und in der Stadt selbst gibt es auch nichts zu sehen. Sie wurde vor ca. 60 Jahren durch ein Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht und Praesident Peron hat sich durch den Weideraufbau ein paar Waehlerstimmen verdient. Aber halt leider nicht sehr schoen gebaut.
Am naechsten Morgen ging es zeitig los in Richtung des Nationalparks Ischigualsto. Der liegt nochmal vier bis fuenf Fahrstunden noerdlich von San Juan. Zusammen mit einem schweizer Paerchen hatten wir einen etwas dullen Fahrer erwischt, der nicht mal wusste, wie man die Motorhaube oeffnet, als der Wagen ueberhitzte. Aber wir sind gut hin- und zurueckgekommen und haben im Park interesante Steinformationen und die aeltesten Saurierskelette der Welt bewundert (mehr als 250 Mio. Jahr alt).
Am naechsten Vormittag ging es ein Stueck suedlicher (nur 3 Fahrstunden) nach Mendoza, dem Hauptweinanbaugebiet in Argentinien. Auch diese Stadt ist leider sterbenslangweilig, also haben wir am Nachmittag eine Weinprobe gemacht und uns die Stadt interessant getrunken ;-)
Umso spektakulaerer jedoch die Fahrt am naechsten Tag nach Santiago de Chile! Auch hier wieder ein Kamikaze-Fahrer und ein Bus kurz vorm Reifenplatzer. Aber wir sind auch wieder gut angekommen. Sechs Stunden Busfahrt durch atemberaubende Anden. Zunaechst vorbei am hoechsten Berg der westlichen Hemisphere, dem Aconcagua (6.900 m), dann weiter durch schroffe Taeler mit wilden Fluessen (super zum Rafting), schliesslich ueber einen hohen Pass am Fusse des Aconcagua nach Chile und durch malerische Taele wieder runter nach Santiago de Chile.
Heute haben wir in der Stadt ein bisschen Sightseeing gemacht. Leider streikt im Moment aber der oeffentliche Dienst, so dass die Museen und einige Parks geschlossen sind. Morgen wollen wir nach Valparaiso, ein schoenes Staedtchen am Meer. Und am Mittwoch geht's wieder heim - fuer Joerg nach Bonn, fuer mich nach Buenos Aires. Mehr von dort...
Die Schlaflosigkeit von Cordoba hat sich wieder gelegt und wir sind weiter durch die Lande gereist. Von Cordoba aus sind wir am naechsten Tag nach Alta Gracia, einem Oertchen in den umliegnden Bergen. Dort hat Ernesto "Che" Guevara einen Grossteil seiner Kindheit verbracht, also haben wir uns das dort befindliche Museum angeschaut. War sehr interessant und wir haben Aspekte erfahren, die wir ueber ihn noch nicht wussten (z.B. dass er zweimal verheiratet war und insgesamt 5 Kinder hat: dass er auch im Kongo gekaempft hat usw.). Ausserdem gibt es in dem Ort noch eine alte Jesuitenmission, die zum Weltkulturerbe gehoert.
Dann ging es am Abend mit dem Bus ueber Nacht von Cordoba nach San Juan, weiter nach Westen. Dort angekommen waren wir hundemuede. Zum Glueck konnten wir schon in ein Hotel einchecken und haben uns erstmal ausgeschlafen. Verpasst haben wir sowieso nichts, da die Stadt von Mittag bis ungefaehr um 5 eine Siesta pflegt... Und in der Stadt selbst gibt es auch nichts zu sehen. Sie wurde vor ca. 60 Jahren durch ein Erdbeben dem Erdboden gleich gemacht und Praesident Peron hat sich durch den Weideraufbau ein paar Waehlerstimmen verdient. Aber halt leider nicht sehr schoen gebaut.
Am naechsten Morgen ging es zeitig los in Richtung des Nationalparks Ischigualsto. Der liegt nochmal vier bis fuenf Fahrstunden noerdlich von San Juan. Zusammen mit einem schweizer Paerchen hatten wir einen etwas dullen Fahrer erwischt, der nicht mal wusste, wie man die Motorhaube oeffnet, als der Wagen ueberhitzte. Aber wir sind gut hin- und zurueckgekommen und haben im Park interesante Steinformationen und die aeltesten Saurierskelette der Welt bewundert (mehr als 250 Mio. Jahr alt).
Am naechsten Vormittag ging es ein Stueck suedlicher (nur 3 Fahrstunden) nach Mendoza, dem Hauptweinanbaugebiet in Argentinien. Auch diese Stadt ist leider sterbenslangweilig, also haben wir am Nachmittag eine Weinprobe gemacht und uns die Stadt interessant getrunken ;-)
Umso spektakulaerer jedoch die Fahrt am naechsten Tag nach Santiago de Chile! Auch hier wieder ein Kamikaze-Fahrer und ein Bus kurz vorm Reifenplatzer. Aber wir sind auch wieder gut angekommen. Sechs Stunden Busfahrt durch atemberaubende Anden. Zunaechst vorbei am hoechsten Berg der westlichen Hemisphere, dem Aconcagua (6.900 m), dann weiter durch schroffe Taeler mit wilden Fluessen (super zum Rafting), schliesslich ueber einen hohen Pass am Fusse des Aconcagua nach Chile und durch malerische Taele wieder runter nach Santiago de Chile.
Heute haben wir in der Stadt ein bisschen Sightseeing gemacht. Leider streikt im Moment aber der oeffentliche Dienst, so dass die Museen und einige Parks geschlossen sind. Morgen wollen wir nach Valparaiso, ein schoenes Staedtchen am Meer. Und am Mittwoch geht's wieder heim - fuer Joerg nach Bonn, fuer mich nach Buenos Aires. Mehr von dort...
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Mittwoch, 12. November 2008
2. Halbzeit in Corrrrrrdoba
Anpfiff um nachts halb 3. Ich kann nicht schlafen. Schon die zweite Nacht in Folge wache ich staendig auf. NERV!
Also, genug Zeit um zu berichten. Donnerstag Abend waren wir ja beim Tango. War ganz lustig und die Lehrer haben Joerg gelobt, dass er sich gar nicht so schlecht anstellt. Trotzdem hat er bei der Tangostunde gestern gekniffen ;-)
In den letzten Tagen haben wir uns viele Sehenswuerdigkeiten von Buenos Aires angeschaut: Plaza de Mayo, wo die Muetter wieder marschiert sind, ein Kaeffchen im Cafe Tortoni, Porto Madero, den Troedelmarkt in San Telmo, den Friedhof und den Markt in Recoleta (inkl. Salat mit Kaesesosse, die uns nicht so gut bekommen ist...), leckere Steaks und, und, und...
Heute Nachmittag sind wir von Buenos Aires nach Cordoba geflogen. Wir hatten noch einen guenstigen Flieger gefunden, also haben wir uns 9 Stunden Busfahrt geschenkt. Wir haben uns dann ein wenig die Stadt angeschaut. Ich war ja im Juli schon mal hier, also war dass recht zielstrebig. Nach 5 Kirchen und ein paar weiteren Kolonialbauten haben wir in einem tollen Tangorestaurant Abendbrot gegessen. Dnnach gab es eine einstuendige Show mit Musik, Gesang und natuerlich Tanz. War sehr schoen.
Und nun?! Insomnia...
Joerg kann auch nicht schlafen, also gucken wir jetzt gemeinsam in die Roehre. Eine Alternative waere auch ein Blick in Glas...
Morgen Abend geht´s mit dem Nachtbus nach San Juan, vielleicht schaukelt uns das ja in einen tiefen Schlummer... In diesem Sinne: Gute Nacht, Freunde...
Also, genug Zeit um zu berichten. Donnerstag Abend waren wir ja beim Tango. War ganz lustig und die Lehrer haben Joerg gelobt, dass er sich gar nicht so schlecht anstellt. Trotzdem hat er bei der Tangostunde gestern gekniffen ;-)
In den letzten Tagen haben wir uns viele Sehenswuerdigkeiten von Buenos Aires angeschaut: Plaza de Mayo, wo die Muetter wieder marschiert sind, ein Kaeffchen im Cafe Tortoni, Porto Madero, den Troedelmarkt in San Telmo, den Friedhof und den Markt in Recoleta (inkl. Salat mit Kaesesosse, die uns nicht so gut bekommen ist...), leckere Steaks und, und, und...
Heute Nachmittag sind wir von Buenos Aires nach Cordoba geflogen. Wir hatten noch einen guenstigen Flieger gefunden, also haben wir uns 9 Stunden Busfahrt geschenkt. Wir haben uns dann ein wenig die Stadt angeschaut. Ich war ja im Juli schon mal hier, also war dass recht zielstrebig. Nach 5 Kirchen und ein paar weiteren Kolonialbauten haben wir in einem tollen Tangorestaurant Abendbrot gegessen. Dnnach gab es eine einstuendige Show mit Musik, Gesang und natuerlich Tanz. War sehr schoen.
Und nun?! Insomnia...
Joerg kann auch nicht schlafen, also gucken wir jetzt gemeinsam in die Roehre. Eine Alternative waere auch ein Blick in Glas...
Morgen Abend geht´s mit dem Nachtbus nach San Juan, vielleicht schaukelt uns das ja in einen tiefen Schlummer... In diesem Sinne: Gute Nacht, Freunde...
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Donnerstag, 6. November 2008
Zurueck in Bs. As. - schoen, zu Hause zu sein...
¡Hola amigos!
Endlich wieder vereint - ich und Buenos Aires ;-)
Gestern Nachmittag sind wir von Iguazu hier her geflogen. Wir wurden von schoenstem Wetter empfangen, Sonne und Waerme, fast besser als in Brasilien, weil nicht so schwuel. In Iguazu regnete es wieder, als wir los sind. In den letzten Tagen leider so viel, dass einige Stege um die Wasserfaelle geschlossen wurden. Wir konnten alles, ausser die Insel inmitten der Faelle besichtigen. Was fuer ein Glueck.
Nun heisst es wieder Spanisch, Wein und Steak. All das haben wir dann gleich gestern Abend wahrgenommen. Zusammen mit einem australischen Paerchen, das wir in Iguazu kennengelernt haben, sind wir zu meinem Lieblings-Steak-Restaurant gegangen. Selbst an einem Mittwoch Abend mussten wir ueber eine Stunde auf einen Tisch warten (das Warten wurde uns durch kostenlosen Sekt und Haeppchen verkuertzt). Und es hat sich wieder gelohnt... War einfach wieder grossartig. Und ueppig. Wir haben uns eine Portion geteilt (jeder Paerchen eine), und trotzdem haben wir ungefaehr das halbe Steak noch fuer heute Mittag auf ein Brot mitgenommen. Ich frag mich, wer eine Portion alleine verdruecken kann. Die sollten ueber einen Wettbewerb nachdenken (Hotdogs und Hamburger kann ja jeder...).
Gerade haben wir meine Sachen in meiner alten Wohnung abgeholt, die ich dort gelassen hatte... Meine Vermieterin war wieder ein Traum und lustig anzusehen/anzuhoeren. Das Gepaeck fiel etwas ueppiger aus, als Joerg gedacht hatte... Naja, aber er hat noch 9 kg Freigepaeck uebrig, die werd ich gut auffuellen :-)
Also, los geht´s ihn jetzt von Bs. As. zu ueberzeugen - obwohl die Stadt fuer sich selbst spricht. Heute Avbend will ich ihn mit zum Tango schleppen... Ich werde berichten...
Endlich wieder vereint - ich und Buenos Aires ;-)
Gestern Nachmittag sind wir von Iguazu hier her geflogen. Wir wurden von schoenstem Wetter empfangen, Sonne und Waerme, fast besser als in Brasilien, weil nicht so schwuel. In Iguazu regnete es wieder, als wir los sind. In den letzten Tagen leider so viel, dass einige Stege um die Wasserfaelle geschlossen wurden. Wir konnten alles, ausser die Insel inmitten der Faelle besichtigen. Was fuer ein Glueck.
Nun heisst es wieder Spanisch, Wein und Steak. All das haben wir dann gleich gestern Abend wahrgenommen. Zusammen mit einem australischen Paerchen, das wir in Iguazu kennengelernt haben, sind wir zu meinem Lieblings-Steak-Restaurant gegangen. Selbst an einem Mittwoch Abend mussten wir ueber eine Stunde auf einen Tisch warten (das Warten wurde uns durch kostenlosen Sekt und Haeppchen verkuertzt). Und es hat sich wieder gelohnt... War einfach wieder grossartig. Und ueppig. Wir haben uns eine Portion geteilt (jeder Paerchen eine), und trotzdem haben wir ungefaehr das halbe Steak noch fuer heute Mittag auf ein Brot mitgenommen. Ich frag mich, wer eine Portion alleine verdruecken kann. Die sollten ueber einen Wettbewerb nachdenken (Hotdogs und Hamburger kann ja jeder...).
Gerade haben wir meine Sachen in meiner alten Wohnung abgeholt, die ich dort gelassen hatte... Meine Vermieterin war wieder ein Traum und lustig anzusehen/anzuhoeren. Das Gepaeck fiel etwas ueppiger aus, als Joerg gedacht hatte... Naja, aber er hat noch 9 kg Freigepaeck uebrig, die werd ich gut auffuellen :-)
Also, los geht´s ihn jetzt von Bs. As. zu ueberzeugen - obwohl die Stadt fuer sich selbst spricht. Heute Avbend will ich ihn mit zum Tango schleppen... Ich werde berichten...
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Dienstag, 4. November 2008
Brasilien zum 2. - mehr Sonne und mehr Caipirinha!
Hola chicos!
Ich habe Sao Paulo ueberlebt, eine der gefaehrlichsten Staedte Suedamerikas. Am Donnerstag bin ich noch etwas durch die Nachbarschaft (Jardim Paulista) gestrifen, in der mein Hostel war. Es ist eine der "besseren" Nachbarschaften gewesen, aber die Leute dort verbarrikadieren sich bzw. ihre Wohnungen und Haeuser hinter mindestens zwei Sicherheitszaeunen und einem Waechter. Die Einkaufsstrasse dort ist ganz nett und steht der Koe in Duesseldorf in nichts nach. Dannach bin ich noch in das MASP, das staedtische Kunstmuseum. Die haben dort doch einige bedeutende Werke zusammengetragen. Es fand gerade eine Austellung zur Entwicklung des Portraits statt, und von Duerer bis Van Gogh und Picasso waren alle mit dabei. Dann hab ich erstmal 16 Stunden geschalfen (jaaaa!) und bin am naechsten Tag mit zwei Amerikanerinnen zur Biennale, DEM Festival fuer moderne Kunst gegangen. Die beiden hatten gerade ihren Abschluss in Kunst an der Uni gemacht und sie konnten wahrscheinlich mehr mit den Installationen dort anfangen. Obwohl auch ich das ein oder andere Interessante entdecken konnte. Abends bin ich dann in ein spiessiges Hotel am Flughafen umgezogen, weil Joerg Samstag frueh um 6 angekommen ist.
Nach dem Fruehstueck und einer kurzen Lagebesprechung haben wir uns dann entschieden, gleich Sao Paulo zu verlassen, da der Formel1 Grand Prix saemtliche Preise hat in die Hoehe schnellen lassen hat. Hotels begannen bei 300 US-Dollar und aufwaerts, die Ticketpreise bewegten sich in aehnlichen Regionen. Also wieder ab in den Bus und 18 Stunden in Richtung Iguazu zu den weltberuehmten Wasserfaellen. Die nette Dame von der Busgesellschaft hatte uns gesagt, dass der Bus um ca. halb 7 in Foz do Iguazu (Brasilien) ankommen wuerde. Leider waren wir schon um halb 5 dort!!! Also hiess es Zeit auf dem Busbahnhof totschlagen, weil die Stadt wohl nicht unbedingt sehr sicher sein soll. Iguazu liegt im Drei-Laender-Eck Brasilien, Argentinien und Paraguay. Die Naehe zu Paraguay ist touristisch wohl nicht ganz so guenstig fuer die Brasilianer, da einige Paraguayaner sehr hilfsbereite Menschen sind, die den Touristen gerne ihre Wertsachen abnehmen... Der argentinische Ort liegt ein paar Kilometer suedlicher und weiter weg von der Grenze und ist damit sicherer. Nach mehreren Busfahrten und Grenzstempeln haben wir uns dann dort in ein super Hostel eingebucht, ein ehemaliges Casino mit nem grossen Pool und einer neetn Bar, inmitten eines tropischen Gartens. Da es den ganzen Tag nur geregnet hat, haben wir ein wenig gelesen und geschlafen und dann die Happy Hour genutzt ;-)
Gestern sind wir mit ein
em Iren und einer Amerikanerin dann bei schoenstem Wetter in den Nationalpark um uns die Wasserfaelle anzuschauen. Gigantisch! Ein absoluter Traum. Man kann sich die Kraft und Wassermassen gar nicht vorstellen. Dazu tropischer Regenwald und lustige Tiere. Das Foto links ist wieder geklaut, aber es sieht dort wirklich so aus. Da sind die Niagara-Faelle ein duennes Rinnsal dagegen. Also ein schoener Tag der seinen kroenenden Abschluss wieder in der Happy Hour und einem Barbeque sowie lustigen Gespraechen fand. Heute sind wir noch hier, aber wir wissen noch nicht, was wir machen werden.
Morgen geht es dann endlich zurueck nach Buenos Aires! :-)
Ich habe Sao Paulo ueberlebt, eine der gefaehrlichsten Staedte Suedamerikas. Am Donnerstag bin ich noch etwas durch die Nachbarschaft (Jardim Paulista) gestrifen, in der mein Hostel war. Es ist eine der "besseren" Nachbarschaften gewesen, aber die Leute dort verbarrikadieren sich bzw. ihre Wohnungen und Haeuser hinter mindestens zwei Sicherheitszaeunen und einem Waechter. Die Einkaufsstrasse dort ist ganz nett und steht der Koe in Duesseldorf in nichts nach. Dannach bin ich noch in das MASP, das staedtische Kunstmuseum. Die haben dort doch einige bedeutende Werke zusammengetragen. Es fand gerade eine Austellung zur Entwicklung des Portraits statt, und von Duerer bis Van Gogh und Picasso waren alle mit dabei. Dann hab ich erstmal 16 Stunden geschalfen (jaaaa!) und bin am naechsten Tag mit zwei Amerikanerinnen zur Biennale, DEM Festival fuer moderne Kunst gegangen. Die beiden hatten gerade ihren Abschluss in Kunst an der Uni gemacht und sie konnten wahrscheinlich mehr mit den Installationen dort anfangen. Obwohl auch ich das ein oder andere Interessante entdecken konnte. Abends bin ich dann in ein spiessiges Hotel am Flughafen umgezogen, weil Joerg Samstag frueh um 6 angekommen ist.
Nach dem Fruehstueck und einer kurzen Lagebesprechung haben wir uns dann entschieden, gleich Sao Paulo zu verlassen, da der Formel1 Grand Prix saemtliche Preise hat in die Hoehe schnellen lassen hat. Hotels begannen bei 300 US-Dollar und aufwaerts, die Ticketpreise bewegten sich in aehnlichen Regionen. Also wieder ab in den Bus und 18 Stunden in Richtung Iguazu zu den weltberuehmten Wasserfaellen. Die nette Dame von der Busgesellschaft hatte uns gesagt, dass der Bus um ca. halb 7 in Foz do Iguazu (Brasilien) ankommen wuerde. Leider waren wir schon um halb 5 dort!!! Also hiess es Zeit auf dem Busbahnhof totschlagen, weil die Stadt wohl nicht unbedingt sehr sicher sein soll. Iguazu liegt im Drei-Laender-Eck Brasilien, Argentinien und Paraguay. Die Naehe zu Paraguay ist touristisch wohl nicht ganz so guenstig fuer die Brasilianer, da einige Paraguayaner sehr hilfsbereite Menschen sind, die den Touristen gerne ihre Wertsachen abnehmen... Der argentinische Ort liegt ein paar Kilometer suedlicher und weiter weg von der Grenze und ist damit sicherer. Nach mehreren Busfahrten und Grenzstempeln haben wir uns dann dort in ein super Hostel eingebucht, ein ehemaliges Casino mit nem grossen Pool und einer neetn Bar, inmitten eines tropischen Gartens. Da es den ganzen Tag nur geregnet hat, haben wir ein wenig gelesen und geschlafen und dann die Happy Hour genutzt ;-)
Gestern sind wir mit ein
em Iren und einer Amerikanerin dann bei schoenstem Wetter in den Nationalpark um uns die Wasserfaelle anzuschauen. Gigantisch! Ein absoluter Traum. Man kann sich die Kraft und Wassermassen gar nicht vorstellen. Dazu tropischer Regenwald und lustige Tiere. Das Foto links ist wieder geklaut, aber es sieht dort wirklich so aus. Da sind die Niagara-Faelle ein duennes Rinnsal dagegen. Also ein schoener Tag der seinen kroenenden Abschluss wieder in der Happy Hour und einem Barbeque sowie lustigen Gespraechen fand. Heute sind wir noch hier, aber wir wissen noch nicht, was wir machen werden.Morgen geht es dann endlich zurueck nach Buenos Aires! :-)
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