¡Hola, hola!
Gestern war ich zu Besuch in einer weiteren Institution in Buenos Aires, der Confiteria Ideal. Es ist nicht nur ein Café und eine Konditorei, sondern auch einer der traditionellsten Tangoplaetze in der Stadt. Neben Unterrichtsstunden werden hier auch taeglich sogenannte Milongas veranstaltet. Diese Versanstaltungen findet man ueberall in Buenos Aires. Sie sind vielleicht am ehesten vergleichbar mit einem Tanztee, also eine oeffentlich Tanzveranstaltung. Hier wird eben Tango getanzt. Aber halt, nicht so einfach. Es herrschen - gerade in solch traditionellen Orten wieder der Confiteria Ideal - strenge Regeln. Betritt ein Mann mit einer Dame zusammen die Milonga, ist sie seine Tanzpartnerin fuer den Nachmittag. Der Mann darf nur mit anderen Damen tanzen, wenn die Frau zustimmt (und vice versa). Man laesst sich an einem der Tische um die Tnzflaeche nieder, bestellt ein Kaeffchen oder ein Wasser. Bei der Milonga gestern habe ich den Altersdurchschnitt erheblich gesenkt. Aber es war interessant anzuschauen, wie sich Oma ins kleine Schwarze geschmissen und die Netzstrumpfhosen angezogen hat. Aber Opa stande dem in Nichts nach. Die Haare korrekt gescheitelt und mit Pomade zur Seite gelegt, den Schnautzbar frisch gestutzt (und etwas eingefaerbt), ins Sakko gesprungen und los geht`s.
Getanzt wird immer fuer 3 bis 4 kurze Tangos (jeweils 2:30 bis 3 Minuten). Zwischen den Taenzen wird kurz geschackt, frueher haben die Herren den Damen Komplimente gemacht und wurden auch daran als guter Milonga-Taenzer gemessen. Ist heute (leider) nicht mehr so ueblich.
Gestern war ich zu Besuch in einer weiteren Institution in Buenos Aires, der Confiteria Ideal. Es ist nicht nur ein Café und eine Konditorei, sondern auch einer der traditionellsten Tangoplaetze in der Stadt. Neben Unterrichtsstunden werden hier auch taeglich sogenannte Milongas veranstaltet. Diese Versanstaltungen findet man ueberall in Buenos Aires. Sie sind vielleicht am ehesten vergleichbar mit einem Tanztee, also eine oeffentlich Tanzveranstaltung. Hier wird eben Tango getanzt. Aber halt, nicht so einfach. Es herrschen - gerade in solch traditionellen Orten wieder der Confiteria Ideal - strenge Regeln. Betritt ein Mann mit einer Dame zusammen die Milonga, ist sie seine Tanzpartnerin fuer den Nachmittag. Der Mann darf nur mit anderen Damen tanzen, wenn die Frau zustimmt (und vice versa). Man laesst sich an einem der Tische um die Tnzflaeche nieder, bestellt ein Kaeffchen oder ein Wasser. Bei der Milonga gestern habe ich den Altersdurchschnitt erheblich gesenkt. Aber es war interessant anzuschauen, wie sich Oma ins kleine Schwarze geschmissen und die Netzstrumpfhosen angezogen hat. Aber Opa stande dem in Nichts nach. Die Haare korrekt gescheitelt und mit Pomade zur Seite gelegt, den Schnautzbar frisch gestutzt (und etwas eingefaerbt), ins Sakko gesprungen und los geht`s.
Getanzt wird immer fuer 3 bis 4 kurze Tangos (jeweils 2:30 bis 3 Minuten). Zwischen den Taenzen wird kurz geschackt, frueher haben die Herren den Damen Komplimente gemacht und wurden auch daran als guter Milonga-Taenzer gemessen. Ist heute (leider) nicht mehr so ueblich.

Die Kellner (mindestens so alt wie das Café selbst...) halten ein wachsames Auge ueber die Tische. Ja niemanden anrempeln oder das Sakko eines Herren, was ueber dem Stuhl haengt, beruehren. Das gibt einen boesen Blick... ;-)
Alles in allem aber eine schoene Veranstaltung, in dem sich die aelteren Herrschaften regelmaessig treffen. Es gibt natuerlich auch Milongas fuer junge Leute. Werd ich dann sicher demnaechst mal besuchen = ohne Netzstruempfe und Tosca-Perfum, versteht sich...




