Ich habe Sao Paulo ueberlebt, eine der gefaehrlichsten Staedte Suedamerikas. Am Donnerstag bin ich noch etwas durch die Nachbarschaft (Jardim Paulista) gestrifen, in der mein Hostel war. Es ist eine der "besseren" Nachbarschaften gewesen, aber die Leute dort verbarrikadieren sich bzw. ihre Wohnungen und Haeuser hinter mindestens zwei Sicherheitszaeunen und einem Waechter. Die Einkaufsstrasse dort ist ganz nett und steht der Koe in Duesseldorf in nichts nach. Dannach bin ich noch in das MASP, das staedtische Kunstmuseum. Die haben dort doch einige bedeutende Werke zusammengetragen. Es fand gerade eine Austellung zur Entwicklung des Portraits statt, und von Duerer bis Van Gogh und Picasso waren alle mit dabei. Dann hab ich erstmal 16 Stunden geschalfen (jaaaa!) und bin am naechsten Tag mit zwei Amerikanerinnen zur Biennale, DEM Festival fuer moderne Kunst gegangen. Die beiden hatten gerade ihren Abschluss in Kunst an der Uni gemacht und sie konnten wahrscheinlich mehr mit den Installationen dort anfangen. Obwohl auch ich das ein oder andere Interessante entdecken konnte. Abends bin ich dann in ein spiessiges Hotel am Flughafen umgezogen, weil Joerg Samstag frueh um 6 angekommen ist.
Nach dem Fruehstueck und einer kurzen Lagebesprechung haben wir uns dann entschieden, gleich Sao Paulo zu verlassen, da der Formel1 Grand Prix saemtliche Preise hat in die Hoehe schnellen lassen hat. Hotels begannen bei 300 US-Dollar und aufwaerts, die Ticketpreise bewegten sich in aehnlichen Regionen. Also wieder ab in den Bus und 18 Stunden in Richtung Iguazu zu den weltberuehmten Wasserfaellen. Die nette Dame von der Busgesellschaft hatte uns gesagt, dass der Bus um ca. halb 7 in Foz do Iguazu (Brasilien) ankommen wuerde. Leider waren wir schon um halb 5 dort!!! Also hiess es Zeit auf dem Busbahnhof totschlagen, weil die Stadt wohl nicht unbedingt sehr sicher sein soll. Iguazu liegt im Drei-Laender-Eck Brasilien, Argentinien und Paraguay. Die Naehe zu Paraguay ist touristisch wohl nicht ganz so guenstig fuer die Brasilianer, da einige Paraguayaner sehr hilfsbereite Menschen sind, die den Touristen gerne ihre Wertsachen abnehmen... Der argentinische Ort liegt ein paar Kilometer suedlicher und weiter weg von der Grenze und ist damit sicherer. Nach mehreren Busfahrten und Grenzstempeln haben wir uns dann dort in ein super Hostel eingebucht, ein ehemaliges Casino mit nem grossen Pool und einer neetn Bar, inmitten eines tropischen Gartens. Da es den ganzen Tag nur geregnet hat, haben wir ein wenig gelesen und geschlafen und dann die Happy Hour genutzt ;-)
Gestern sind wir mit ein
em Iren und einer Amerikanerin dann bei schoenstem Wetter in den Nationalpark um uns die Wasserfaelle anzuschauen. Gigantisch! Ein absoluter Traum. Man kann sich die Kraft und Wassermassen gar nicht vorstellen. Dazu tropischer Regenwald und lustige Tiere. Das Foto links ist wieder geklaut, aber es sieht dort wirklich so aus. Da sind die Niagara-Faelle ein duennes Rinnsal dagegen. Also ein schoener Tag der seinen kroenenden Abschluss wieder in der Happy Hour und einem Barbeque sowie lustigen Gespraechen fand. Heute sind wir noch hier, aber wir wissen noch nicht, was wir machen werden.Morgen geht es dann endlich zurueck nach Buenos Aires! :-)
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