Um der Selbstgeisselung neue Würze zu geben, bin ich von Buenos Aires aus Anfang Dezember dann mit dem Bus fuer 18 Stunden nach Puerto Madryn gefahren. Das liegt an der Ostküste Argentiniens, so ca. auf halber Stecke runter bis nach Feuerland. Dort treiben sich im Frühling und Anfang des Sommers die Southern Right Whales (ich weiss nicht, welche korrekte Bezeichnung die Wale im Deutschen haben) herum. Ich kam 5 Tage vor dem offiziellen Ende der Wal-Saison an, also waren leider nur noch 5 Muetter mit ihren Kälbern in der Bucht. Also ging es mit einem kleinen Whale-Watching Boot raus in die Bucht auf Wal-Suche. Nach einer halben Stunde haben wir dann auch welche gefunden, die neben unserem Boot geschwommen sind und haben auch fleissig Wasser aus dem letzten Loch gepfiffen... Nur springen wollte leider keiner. Die sind aber schon recht beeindruckend, wenn ein 15-Meter-Vieh neben einem auftaucht.
Dannach ging es weiter zu einem anderen Teil der Halbinsel, wo ein Kolonie von Magellan-Pinguinen nestet und ihre Kücken aufzieht. Ausserdem tummelten sich einige Robben und Seelöwen am Strand.
Die Tiere, die man dort bewundern kann, sind echt toll. Ansonsten gibt es dort leider nicht viel zu sehen. Die Landschaft ist eher dull, flach, mit etwas Gebüsch bewachsen. Und es gibt noch ein paar Walisische Siedlungen in der Naehe, in denen man Tee trinken und Scones mit Marmelade essen kann. Aufregend...
Also ging es weiter...
Freitag, 9. Januar 2009
Puerto Madryn und Peninsula Valdez - die Wal-Heimat
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